Ich muss ehrlich gestehen ich habe mich noch nicht ausgiebig mit der unendlichen Diskografie des Herren Montana beschäftigt, aber dieser Track hier hat’s mir angetan. Frenchie & Joey Crack mit einem üblen New York Brett inklusive KRS-One Sample!
Der 18jährige Mac Miller aus Pittsburgh ist ja mittlerweile wahrscheinlich kein Geheimtip mehr. Jetzt gibt’s das brandneue Mixtape von ihm und mit dem Titel “Kickin Incredibly Dope Shit” lehnt er sich auf keinen Fall zu weit aus dem Fenster. Echt dope! Meine Favorites: “Don’t Mind If I Do”, “Good Evening” und “Traffic In The Sky”.
“Endboss” habt Ihr schon gehört? Das großartige “Verstrahlt” Video habt Ihr auch schon gesehen? Dann seid Ihr jetzt mit Sicherheit genau wie ich, richtig gespannt auf das neue Marteria Album! Bemerkenswert das es einigen Freunden von mir die mittlerweile lieber Dubstep oder Elektro hören ganz genauso geht. Mr. Mar schafft es scheinbar nichtzuletzt durch die verschiedenen Einflüsse die er in seiner Musik verarbeitet eine breite Masse anzusprechen. Und jetzt wo ich das musikalische Endprodukt in Form einer Vinylanpressung und einer Promo-CD hier vor mir liegen habe, bin ich auch tierisch auf das kommerzielle Ergebnis von “Zum Glück In Die Zukunft” gespannt. Hier sind meine 3 Favoriten vom Album in der Einzelkritik:
01. Amys Weinhaus
Beats mit “Dreck, Edge und Power” nennt es Marteria im Presstext und genau diese drei Attribute passen hier wie die Faust auf’s Auge. Für mich ist es nach dem ersten Hören der absolute Lieblingssong vom Album. Düstere Streicher, harte Drums, ein hypnotisierender Chorus und als Sahnehäuptchen noch ein kleines aber feines Gravediggaz-Sample von “Diary Of A Madman”.
02. Marteria Girl
Für mich der Club-Hit der Platte! Ein Uptempo Song, viel 808 Bass und Miss Platnum mit einem absolut eingängigen Chorus. Ich kann mir auf jeden Fall schon gut vorstellen, wie der Track im Club funktioniert und alleine schon deshalb ist das Ding eigentlich ein Single-Kandidat, oder Volker & Tobi?! ;)
03. Sekundenschlaf ft. Peter Fox
Das dieser Song ebenso gut auf das mittlerweile über 1 Millionen mal verkaufte “Stadtaffe” Album von Peter Fox passen würde, kommt natürlich nicht von irgendwo her. The Krauts die für die genialen Produktionen von “Stadtaffe” verantwortlich gewesen sind, haben auch bei Marten’s Album die musikalische Leitung übernommen. Textlich befasst sich “Sekundenschlaf” mit der Angst vorm Älterwerden. “Die Erfolge an der Wand in vergoldeten Rahmen, plötzlich schiebt dich’n Zivi mit dem Rollstuhl durch den Park.” Ein perfekter Abschluss für “Zum Glück In Die Zukunft”!
Fazit:
Ich traue mir noch nicht so richtig das Wort Klassiker in den Mund zu nehmen, aber das liegt eher daran das es kein klassisches Hip Hop Album im ursprünglichen Sinne ist. Es ist aber ohne Frage ein zeitloses Meisterwerk mit symphatischem Mass Appeal, welches vor allem durch seine absolut eigene Identität besticht und vielleicht genau deswegen Deutsch-Rap den Weg in die Zukunft zeigen kann. Zum Glück!
Das Album erscheint am 20. August 2010 über Four Music. Bei amazon.de könnt Ihr es bereits jetzt vorbestellen.
Darauf hab ich ja echt schon lange gewartet! Ein R&B Album von Jonesmann! Das ist zwar nur eine EP, aber das ist doch ein Anfang. Links im Amazon MP3 Player könnt Ihr Euch schon die Snippets der EP anhören. Das klingt alles wahnsinnig vielversprechend! Die Samson Jones “Sehnsucht” EP erscheint am 27. August ausschließlich digital und man kann diese ab jetzt bei iTunes oder bei Amazon vorbestellen. So steht es zumindest ab heute auf seiner Website: www.samson-jones.de.
Am Sonntag bin ich erst ziemlich spät auf dem Festivalgelände angekommen und so hab ich nur noch den letzten Song von Casper’s Liveshow auf der Hauptbühne sehen können: “Mittelfinger Hoch” in der Rockversion! Bilal hat sich auf der Aruba Stage Exile als DJ zur Verstärkung geholt, und Samy Deluxe hat auf der Hauptbühne einen wirklich furiosen Auftritt inklusive der obligatorischen 100 Bars Acapella hingelegt. Mein Hightlight des Abends war aber Mayer Hawthorne! Absolut charismatischer Typ mit einem ganz eigenem Charme und überwältigender Stimme. Irgendwann saßen dann D-Flame, Aphroe und ich in einer Reihe im Bühnengraben um uns den Typen anzuschauen. Eine klasse Seniorenreihe sozusagen. Sah bestimmt lustig aus von der Bühne. Missy Elliott war dann gegen Mitternacht als Headliner auf der Vulcano Stage an der Reihe und wenn man sich das Vollplayback irgendwie weg denken konnte, dann war das sogar eine gute Show!
Die Frage aller Fragen an diesem Tag war mit Sicherheit wer alles bei der Headliner Show von Wu Tang dabei sein wird. In Europa bekommt man ja schnell mal U-God, Inspectah Deck und Rebel INS Masta Killa als den “kompletten” Wu Tang Clan verkauft. Aber es waren tatsächlich alle dabei! Raekwon, RZA, Method Man GZA und auch Ghostface. Ich hab mir leider nur 10 Minuten von dem Auftritt anschauen können, da ich ab 1 Uhr selber im VIP-Zelt auflegen musste. Gentleman hat eine gewohnt souveräne Show mit seiner Band abgeliefert und am frühen Abend hab ich mir noch ein bißchen was von Boot Camp Clik live angeschaut. Ich muss gestehen als “Bucktown” von Smif’n'Wessun durch die Boxen der Vulcano-Stage schallte, kam schon ein bißchen Gänsehaut-Gefühl bei mir auf. Auch wenn das ein absolut unspektakulärer Auftritt war, für mich war’s das emotionale Highlight des Tages!
Man spürt dieses Jahr wieder die Liebe zum Detail auf dem Splash! Im Backstage-Bereich und im VIP-Zelt ist alles viel freundlicher und angenehmer gestaltet und man hat das Gefühl das die Stimmung unter den Künstlern dadurch viel besser ist als letztes Jahr. Ansonsten stand der Freitag für mich komplett im Zeichen des Tefla & Jaleel Auftritts im Samoa Zelt. Die Aufregung der Jungs, die seit 5 Jahren nicht mehr aufgetreten sind, konnte man förmlich spüren. Ein paar Interviews, Soundcheck und noch mal eine letzte Probe bevor wir dann gegen 02:15 Uhr auf die Bühne gegangen sind. Das Feedback war echt überwältigend und ein tolles Gefühl die ungebrochene Begeisterung der ein paar tausend Leute im Zelt zu sehen.
Durch die ganze Hektik hab ich mir eigentlich nur mal ein paar Minuten von Kool Savas auf der Hauptbühne ansehen können, der vor Nas & Damian Marley Co-Headliner war. Savas hatte die Massen natürlich komplett im Griff mit seinen alten und neuen Hits wie “LMS”, “King Of Rap”, “Techno Pilot” oder meinem absolutem Favorite “Rhytmus Meines Lebens”.
Es war ja klar! Natürlich hat es geregnet! Und das auch nicht wenig. Damit geht das Splash! genau da weiter, wo es letztes Jahr Sonntag Nacht aufgehört hat. Man sollte sich ernsthaft noch mal über die Namensgebung Gedanken machen! Ab 22 Uhr wurden die Tore zum Samoa Zelt geöffnet und damit konnte die erste Party des Festivals beginnen. So langsam füllte sich das Zelt dann zu dem Set von Jaleel, Kenny D & Tefla als Phlatline Club Movement. Weiter ging es mit Harris & DJ Maxxx bevor dann Marteria überraschender Weise einen kompletten Livegig gespielt hat, statt wie angekündigt als Soundsytem mit seinem DJ aufzutreten. Und was für ein saucoole Idee ist das bitte ein Snippet-Tape für sein Album herstellen zu lassen?! Also so richtig auf Kassette wie früher! Marten meinte zu mir er hat sich jetzt vor kurzem erst einen alten Walkman auf eBay ersteigert. Hell yeah! Das sollte man wieder machen – kauft Euch nen Walkman!
01. Wale ft. Big Sean “Slight Work”
02. Drake “Over My Dead Body”
03. Kool Savas “Die Stimme”
04. Fred The Godson ft. Pusha T “Doves Fly”
05. Lloyd Banks ft. A$AP Rocky “Make It Stack”
26. Januar 2012: Höchst poetisch geht es bei uns zu wenn wir vom “Rost am Schwerte des Raps” sprechen. Jan fällt es schwer mehr als 3 weibliche DJs aufzuzählen und Ron fragt sich ob French Montana über eine Ausschreibungen an seinen Plattenvertrag gekommen ist. Die Tracklist der Show: Statik Selektah ft. Termanology, Domo Genesis, Gilbere Forte ft. Lloyd Banks, Red Cafe, Saigon ft. Jovan Dais, Logic, Rockie Fresh ft. Phil Ade, Paul Wall, Red Cafe, Yuna, Danny! ft. Collette…
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